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Zukunft des ehemaligen Reifenwerks am Adlergestell weiterhin offen

Im Rahmen der Gefahrenabwehr haben am 8. Mai anderthalb Hundertschaften der Polizei, weitere Teile von Landes- und Bezirksverwaltung eine Razzia auf dem Gelände des früheren Berliner Reifenrunderneuerungswerkes (BRW) am Adlergestell durchgeführt. Nach der Schließung des Werks Ende 2008 ist das Gelände Gegenstand eines Zwangsversteigerungsverfahrens. Obwohl die Senatsverwaltung Schwierigkeiten habe, mit dem Eigentümer Kontakt aufzunehmen, gebe es bis zu 80 Mieterinnen und Mieter und eine Autowerkstatt auf dem Gelände. Diese gehen nicht immer unproblematischen Geschäften nach. Neben Umweltdelikten von Abfallunternehmen hätten die Behörden dort auch wegen gewerberechtlichen Verstößen und Untreuedelikte ermittelt, heißt es in einem Bericht des Bezirksamtes. Der Gewässerschutz der Wasserbehörde leitete Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr und zum Schutz des Grundwassers ein. Die Polizei transportierte zahlreiche Schrottfahrzeuge ab und ermittelt bei weiteren Autowracks, die unter freiem Himmel entsorgt wurden. In Beantwortung einer Anfrage von Petra Reichardt, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, beschreibt das Bezirksamt die einzelnen auf dem Gelände durchgeführten und vorsorglichen Maßnahmen. So sei das Eingangstor versiegelt, Hinweis und Verbotsschilder angebracht worden. Das Haupttor dürfe nur nach Genehmigung zur weiteren Räumung des Geländes genutzt werden.

Wie die Abgeordneten Uwe Doering und Carsten Schatz auf eine Anfrage erfuhren, wurden Boden- und Grundwasserproben entnommen. Die Ergebnisse sollen noch in diesem Monat vorliegen. Die Kosten für das Gutachten teilen sich Bezirk und Senat. Außerdem war der Einsatz auch teambildende Maßnahme: "Durch den Polizeieinsatz hat sich die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt für das gemeinsame Ziel, ordnungsgemäße Zustände auf dem Grundstück herbeizuführen, noch weiter intensiviert", teilt Staatssekretär Christian Gaebler mit.

"Ich begrüße, dass gegen die wilde und umweltschädliche Nutzung des Geländes vorgegangen wird", kommentiert Reichardt die Maßnahmen vor Ort. Die künftige Verwendung des Geländes sei bislang unklar, weil die erfolgreiche Zwangsversteigerung eher unwahrscheinlich, der Verfügungsberechtigte nicht greifbar ist und der Flächennutzungsplan Wald vorsieht, so Reichardt.

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