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marode Salvador-Allende-Brücke

Völlig verplant – Kostenexplosion bei Brückenneubau

Die Savaldor-Allende-Brücke ist eine wichtige Verkehrsverbindung über die Müggelspree in Köpenick mit auch überregionaler Bedeutung. Bei dem 1981 errichteten Bauwerk war bei einer regelmäßigen Besichtigung eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion diagnostiziert worden, die die Standfestigkeit und die Dauerhaftigkeit beeinträchtigen. Zuletzt mussten deshalb auch zwei der vier Fahrspuren gesperrt werden. Bisher waren 15,5 Millionen Euro für den notwenigen Neubau vorgesehen. Diese bereits aus dem Jahr 2005 stammende Planung musste die Senatsentwicklung für Stadtentwicklung und Umwelt nunmehr gegenüber dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses korrigieren. Die neue Kostenschätzung beträgt 34,2 Millionen Euro. Begründet wird dies von der Senatsverwaltung zwar unter anderem mit Preissteigerungen, aber auch damit, dass in der ursprünglichen Planung nicht daran gedacht wurde, dass die Brücke zurückgebaut und der Verkehr in der Bauphase aufrechterhalten werden muss und dass die Finanzierung des zwingend erforderlichen Neubaus der an die Brücke anschließenden Stützbauwerke und Rampenbereiche schlicht vergessen worden war.

Diese Fehlplanung sei keine Schlampigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senatsverwaltung, erklärt der Köpenicker Abgeordnete Carsten Schatz (DIE LINKE): "Das Schlimme ist, dass das Personal im öffentlichen Dienst schlicht fehlt." So könnten die Herausforderungen einer wachsenden Stadt nicht bewältigt werden. Dass der Senat mit Großprojekten wie Olympia, Flughafen und Staatsoper nicht klarkommt, sei ja allgemein bekannt. Aber selbst mittelgroße Maßnahmen wie die Instandsetzung eines S-Bahnhofes und der Neubau einer Brücke überfordern ihn, so Schatz weiter. Der Senat will 2019 fertig sein. Schatz drückt die Daumen, dass hier mal ein Terminplan eingehalten wird.


in Treptow-Köpenick

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