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Newsletter von Dr. Wolfgang Albers und Uwe Doerin

Keine Flüge über'm Müggelsee

Am 4. Juli 2011 hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) ihre abschließenden Vorschläge für die Routen vorgestellt, die die Flugzeuge am neuen Großflughafen Schönefeld nehmen sollen. Schon im Vorfeld war es zu massiven Protesten von Berlinerinnen und Berlinern gekommen. Sie befürchten, dass der neu entstehende Fluglärm ihre Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen wird.

 

Das trifft jetzt vor allem den Süd-Osten Berlins und hier insbesondere die Region um den Müggelsee und die Region westlich des Flughafens, die unter dem Lärm und dem Dreck startender und landender Flugzeuge dauerhaft leiden sollen. SPD und CDU in Berlin sprechen von einem tragbaren Kompromiss.

Für DIE LINKE ist eine solche Lösung jedoch nicht hinnehmbar.

Am 4. Juli 2011 hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) ihre abschließenden Vorschläge für die Routen vorgestellt, die die Flugzeuge am neuen Großflughafen Schönefeld nehmen sollen. Schon im Vorfeld war es zu massiven Protesten von Berlinerinnen und Berlinern gekommen. Sie befürchten, dass der neu entstehende Fluglärm ihre Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen wird.

Das trifft jetzt vor allem den Süd-Osten Berlins und hier insbesondere die Region um den Müggelsee und die Region westlich des Flughafens, die unter dem Lärm und dem Dreck startender und landender Flugzeuge dauerhaft leiden sollen. SPD und CDU in Berlin sprechen von einem tragbaren Kompromiss.
Für DIE LINKE ist eine solche Lösung jedoch nicht hinnehmbar.

Die Lärmkommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, die Flugzeuge weiträumig um Berlin und Potsdam herumzuführen. Damit wäre der Müggelsee nicht überflogen worden.

Doch diese Pläne der Lärmkommission wurden von der DFS nicht akzeptiert weil sie als vermeintlich unwirtschaftlich gelten.

Hier kann das letzte Wort noch nicht gesprochen sein.
Jetzt liegt jetzt die Entscheidung beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung – Luftfahrtbundesamt.

Die LINKE erwartet, dass der Regierende Bürgermeister eindeutig gegen den Vorschlag der DFS Stellung bezieht.

Unsere Umweltsenatorin, Katrin Lompscher, hat  deswegen bereits bei Klaus Wowereit interveniert und sich an das Bundesumweltamt gewandt, das nun den Vorschlag der DFS vor allem unter Lärm- und Naturschutzgesichtspunkten sehr genau prüfen wird.

Für die Linke gilt: Die Wirtschaftlichkeit darf nicht das entscheidende Kriterium für die Festlegung der zukünftigen Flugrouten sein.
Lärm- und Gesundheitsschutz sowie ökologische Gesichtspunkte müssen hier Vorrang haben.

Die Region um den  Müggelsee ist nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Berlinerinnen und Berliner, sie ist auch Natur- und Wasserschutzgebiet.

Mögliche Folgewirkungen der aktuellen Routenplanung für die Pflanzen- und Tierwelt, den Gewässerschutz und den Charakter als Naherholungsgebiet sind überhaupt nicht absehbar.

Die Linke hatte sich in den 90er Jahren immer gegen den Flughafen-Standort Schönefeld ausgesprochen und für das weiter entfernte Sperenberg plädiert. Das hätte weitaus weniger Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Doch die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl, die Brandenburger Landesregierung unter Manfred Stolpe und der Berliner Senat unter Eberhard Diepgen haben die Entscheidung für das stadtnahe Schönefeld getroffen. Das ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Aber gerade deshalb müssen bei allen weiteren Entscheidungen ökologische Kriterien und der besondere Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor den Folgen dieser Entscheidung im Vordergrund stehen.

Alternativen sind möglich. Die Flugrouten müssen noch einmal unter Lärmschutz- und Naturschutzkriterien überarbeitet werden. Wir fordern, Berlin und  Potsdam weiträumig zu umfliegen- so wie es die Lärmschutzkommission vorgeschlagen hat und wie es flugtechnisch auch möglich ist. Wir stehen für ein striktes Nachtflugverbot sowie umfassende Lärmschutzmaßnahmen rund um den Flughafen selbst.

Wir wollen das weltoffene bunte Berlin mit einem modernen Flughafen. Aber wir wollen auch die Berlinerinnen und Berliner vor Gesundheitsschäden durch Fluglärm bewahren und die Natur und unsere Naherholungsräume für alle schützen.


in Treptow-Köpenick

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